Summer Breeze News Feburar 2012

 Summer Breeze News Januar 2012

ARCHITECTS 23.02.2012

ARCHITECTS geben sich zum ersten Mal auf dem SUMMER BREEZE Open Air die Ehre. Grob kann man die Mannen von der Insel dem Metalcore zurechnen. Allerdings loten sie seine Extreme zwischen technischen Kabinettstückchen, vertrackten Songstrukturen auf der einen und höchst eingängigen Melodien und hymnischen Refrains auf der anderen Seite gerne und oft aus. Dies macht sie durchaus auch für die Postcore-Fraktion interessant. Fakt ist dabei, dass sich ARCHITECTS auf ihren bisherigen vier Studioalben ihre ganz eigene Nische in der überbevölkerten Metalcore-Szene geschaffen haben, eine Leistung, die andere Formationen mit wehenden Fahnen hat untergehen lassen. Somit sind ein hohes Aufkommen an bunten Bandshirts, verschwitzten Leibern und brodelnden Pits garantiert, wenn ARCHITECTS die Bretter, die das SUMMER BREEZE bedeuten, erstmals entern. Viel Spaß damit!

ICED EARTH 21.02.2012

Wir freuen uns auf eine weitere Premiere auf dem SUMMER BREEZE Open Air: Die legendären ICED EARTH werden erstmals ihre grandiosen Hymnen in den Dinkelsbühler Abendhimmel schmettern. Bereits seit über 20 Jahren zeigt uns Mastermind Jon Schaffer mit jedem neuen Album, wie packender, melodiöser und dennoch harter Power Metal amerikanischer Prägung zu klingen hat. Dabei war es stets egal, ob der Gesangsinterpret Matt Barlow, Tim ‚Ripper‘ Owens oder anders hieß, stets waren die Songs des in Würde ergrauten Gitarristen die Stars. So verhält es sich auch auf dem aktuellen Werk ‚Dystopia‘, das von Stu Block, der sich stimmlich auffallend nah an Matt Barlow bewegt, meisterhaft umgesetzt worden ist. Und das Beste dabei ist, dass ICED EARTH schon immer beides konnten: Schnörkellos auf die Glocke zielen oder hymnenhaft-dramatische Songaufbauten liefern. Ein ganz besonderes Highlight unserer Geburtstagsausgabe!

TERROR 16.02.2012

Ihr steht auf harte Mucke UND harte Typen? Dann sind TERROR genau das richtige für euch! Die Hardcore-Recken aus Los Angeles nehmen kein Blatt vor den Mund und keine Rücksicht auf Verletzungen jeglicher Art. Ohne nach links oder rechts zu blicken verfolgt Sänger Scott Vogel mit seinen Begleitern nur ein Ziel: dem Gegenüber straighten und brettharten Hardcore der New Yorker Schule direkt in die Beißleiste zu zimmern. Im Laufe ihrer Entwicklung haben TERROR dabei mit jedem Album die Metal-Schlagseite etwas erhöht, was der Brutalo-Pit-Tauglichkeit ihrer Stücke keinesfalls abträglich war. Große Experimente dürfen hier nicht erwartet werden, was aber auch gar nicht nötig ist. TERROR sind ein Flaggschiff des modernen Hardcores, das aus einem Grunde diesen Status inne hat: Das was sie machen, machen sie verdammt gut! Lasst euch in der Woche nach dem SUMMER BREEZE schon mal vorsorglich einen Termin bei eurem Zahnarzt geben! Ihr werdet ihn brauchen…

Absage: EVERGREEN TERRACE 16.02.2012

Leider müssen wir bekannt geben, dass EVERGREEN TERRACE ihren Gig auf dem SUMMER BREEZE 2012 abgesagt haben. Ein großes Sorry an alle, die sich auf diesen Auftritt gefreut haben. Wir werden nicht ruhen und erneut versuchen, diese Band in den nächsten Jahren für das SUMMER BREEZE verpflichten zu können.

KATATONIA 08.02.2012

Einen interessanten und bemerkenswerten Wandel haben die Schweden von KATATONIA über die Jahre vollzogen. Startete man Anfang der 90er noch als böse Death-Black-Doom-Formation, öffneten die Mannen um Jonas „Lord Seth“ Renkse über die Jahren ihren Sound für atmosphärischere und progressivere Töne. Allumfassend kann man das Schaffen dieser Band deswegen nur noch als Gesamtkunstwerk ohne stilistische Grenzen bezeichnen. Ein Fest für alle aufgeschlossenen Ohren und dunkle Seelen, von denen es auf dem SUMMER BREEZE bekanntlich unzählige gibt. Seit Ende Januar befinden sich KATATONIA übrigens im Studio, um den Nachfolger des grandiosen ‚Night Is The New Day‘ einzuspielen. Drücken wir die Daumen, dass pünktlich zu unserem Jubiläum neue Songs der Schweden präsentiert werden können, die die Dunkelheit auf ein neues Niveau heben.

VALLENFYRE 06.02.2012

Den Tod eines nahestehenden Familienmitglieds zu verarbeiten, ist eine Sache, an der auch der emotional stärkste Mensch zerbrechen kann. Paradise Lost-Gitarrist Gregor Mackintosh wählte den für ihn einzig richtigen Weg, um das Dahinscheiden seines Vaters aufzuarbeiten. Er setzte sich hin und schrieb einige der dunkelsten und härtesten Stücke Musik, die je das Hirn dieses Genies verlassen haben. Irgendwo zwischen den Anfangstagen seiner etatmäßigen Band und old-schooligem Todesblei der Marke Entombed/Bloodbath brachte er seine Trauer auf Papier und zum Glück auch auf Band. Die Mitmusiker, die er unter dem Banner VALLENFYRE um sich geschart hat, sind dabei teilweise keine Unbekannten. So kennt man Schlagzeuger Adrian Erlandsson schon von At The Gates oder Paradise Lost, während Gitarrist Hamish ansonsten bei My Dying Bride für getragene Schwere sorgt. Somit sind VALLENFYRE ein perfektes Beispiel dafür, wie aus Negativem in großem Ausmaß Positives entstehen kann. Hoffen wir, dass das sensationelle Debüt ‚A Fragile King‘ nicht das einzige Studioalbum dieser Band bleibt. Für das Zweitwerk sollte allerdings dann niemand das Zeitliche segnen müssen.

PARADISE LOST 05.02.2012

Spätestens seit ihrem 2007er Werk ‚In Requiem‘ hat die Metalgemeinde PARADISE LOST wieder in ihren Schoß zurückgenommen, nachdem die englischen Erfinder des Gothic Metal um die Jahrtausendwende mit halbgaren Elektronikexperimenten, saft- und kraftlosen Riffs und völliger Inspirationslosigkeit einen Großteil ihrer Anhänger grob vor den Kopf gestoßen und verprellt hatten. Doch die letzten Studioalben knüpften allesamt wieder an die Klasse vergangener Großtaten namens ‚Draconian Times‘, ‚Icon‘ oder ‚One Second‘ an. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen an das neue, für dieses Jahr angekündigte Werk ‚Tragic Idol‘, über das vorab sogar schon gesagt wurde, dass es das dunkelste Stück PARADISE LOST seit seligen ‚Icon‘-Zeiten werden soll. Wir dürfen gespannt sein und harren der Dinge, die da kommen. Fest steht auf jeden Fall, dass Nick Holmes und Co. ihre unnachahmlich melancholische Schwere zum dritten Mal nach 2002 und 2008 über das SUMMER BREEZE ziehen dürfen.

LACUNA COIL 01.02.2012

LACUNA COIL haben zwar schon zwei Mal auf dem SUMMER BREEZE gespielt, feiern dieses Jahr aber ihre Premiere in Dinkelsbühl. Ihr letzter Auftritt bei uns datiert nämlich aus dem Jahre 2005, als Abtsgmünd noch das Zuhause des SUMMER BREEZE war. In der Zwischenzeit ist viel passiert im Bandlager der Italiener um die bezaubernde Frontfrau Cristina Scabbia. Drei Studioalben sind seitdem erschienen, weswegen ihr euch auf ein Feuerwerk an Hits, Hits und noch mehr Hits gefasst machen dürft. Ihre einzigartige Mischung aus Goth, Pop, Metal und Alternative Rock umgarnt einen unauffällig, um dann im richtigen Moment zuzupacken und nicht mehr loszulassen. Dynamische Energie, emotionale Melodien, eingängige Songstrukturen und in den richtigen Momenten auch bescheidene Zurückhaltung sind die Stärken dieser Truppe, die man keinesfalls nur auf ihre hübsche Gesangsdame reduzieren sollte. Hier wird dem Auge und dem Ohr gleichermaßen geschmeichelt