Wacken Open Air 2014 – Donnerstag

Donnerstag 31.08.2014 

Heute geht es richtig los. Bereits schon sehr früh geht es los in Richtung Zelteingang, denn die Sonne meinte es zwar noch nicht extrem gut mit uns, aber die Luft war extrem warm sodass wir hier eine kleine Sauna dabei hatten. Der Himmel zeigte sich grau in grau, dabei hatten wir uns auf einen richtig sonnigen Tag gefreut. Ein kurzer Blick auf den Wetterbericht ließ aber sogleich ein Lächeln auf die Lippen, denn es sollte heute noch sonnig werden. Wie sonnig, das sollten wir erst spät erfahren. Bei den ersten kleinen Regentropfen stecken dann auch unsere Kollegen ihre Kopfe aus den Zelten stecken. Erst mal wach werden, also Kaffe on. Wie gut das die Kaffeemaschine dabei war und wir somit auf guten Kaffee nicht verzichten mussten. Bei einem ausgedehnten Frühstück konnten wir dann auch unsere Pläne für den heutigen Tag besprechen. Natürlich hieß es die Eröffnung darf nicht verpasst werden, und auch die anderen Bands wollten wir uns gönnen. Skyline und Ihre Gäste, unseren Bülent, Hammerfall, auch Steel Panther durfte nicht fehlen. Saxon war Pflicht und wenn wir es noch schafften auch Accept.

Bevor es nun aber für uns los zum Infield ging, hieß es erst mal ab unter die Dusche und fertig machen. Bei uns Frauen geht das ja bekanntlich nicht so super schnell, aber dennoch schafften wir es rechtzeitig auch noch das Equipment zu Checken bevor es ab zum Shuttel ging. Hier zeigten sich dann auch gleich die ersten Probleme an unserem neuen Camp Ground. Der Bus war total voll und wir hatten schon auf dem Weg zum VIP Bereich Angst um unser Equipment.

Heile schafften wir es dann aus dem viel zu vollen und heißen Bus zum Übergang ins Infield. Zweites Manko an dem neuen Standpunkt ist die Brücke, welche uns Pressemenschen ins Infield brachte stand nun sehr viel weiter rechts und ohne einen Mitarbeiter kamen wir nicht vorzeitig ins Infield um auch den großen Run auf die Bühnen beobachten zu können. Zum Glück haben wir hier eine tolle Crew, die unseren Fotografen Ulli noch schnell ins Infield bringen konnte.

Door Opening des Infields um 14:00 Uhr. Es ist immer wieder beeindruckend, das erste Mal das Gelände zu betreten, an dessen Ende zwei riesige Bühnen gen Himmel ragen. Die BLACK STAGE und die TRUE METAL STAGE, deren riesigen Flächen noch mit den großen schwarzen W:O:A Vorhängen verhängt sind. Noch ist der Blick nicht frei, aber dies sollte sich schnell ändern, nachdem der Großteil der Festival Besucher ihre Plätze eingenommen haben.
Opener 2015 ist auch wieder Tradition, denn SKYLINE steht fast pünktlich auf der Bühne. Für alle die es nicht wissen, hier hat der Festivalgründer Thomas Jensen den Bass gespielt. Die ortsansässige Coverband, die Hits wie „Black No. 1“ von TYPE O NEGATIVE und „Engel“ von RAMMSTEIN im Gepäck hat, kann zwar einen Teil des Publikums zum Singen und Kopfnicken animieren, aber so richtig zündet es noch nicht. Zumindest nicht bei allen. Wer darf bei einem ordentlichen Opening nicht fehlen? Natürlich die Metal Queen schlechthin, Doro. Obwohl nun schon viele Ihr Festivals des Jahres feiern, so komplett will noch keine Stimmung aufkommen, wir fragen uns jetzt nur ob es an den neuen Gegebenheiten liegt, oder am Wetter? Inzwischen ist es heiß, sogar sehr heiß. Jeder der kann versorgt sich mit Wasser um es entweder zu trinken oder sich einfach über den Kopf zu kippen. Hier haben die Veranstalter mitgedacht, denn im Full Metal Bag gab es in diesem Jahr auch einen Trinkschlauch. Der verhindert zum 1. Müll, denn die Tetra Paks die sonst immer als Flüssigrücksack missbraucht und weg geworfen wurden fallen weg, und zum 2. Hat jeder Festival Besucher hier nun ein tolles Accessoire welches in diesem Jahr extrem gut genutzt werden sollte. Wer nun der Meinung sein sollte, dass nicht so viel vor den Bühnen los gewesen sein sollte, der irrt sich hier extrem.
Zum Schmunzeln bringt mich Bülent mal wieder, als dieser die Bühne betritt. Angekündigt durch eine Licht Show und dem großen B auf der Bühne. Auch der Knalleffekt und die Musik dürfen nicht fehlen. Dudelsack ? Das frage ich mich in diesem Jahr etwas verwirrt, denn dies Klänge kenne ich bei Herrn Ceylan nicht wirklich, doch als dieser dann die Bühne betritt, ist klar woher diese Klänge stammen, denn der Mann von Welt trägt Kilt. Ich liebe diesen Mann, nicht nur sich selber kann dieser sehr charmant auf die Schippe nehmen, sondern auch die Veranstalter des WOA ohne dabei unter die Gürtellinie zu gehen. Was für eine Show ? Es gab alles Frauen Apps die bei Männern installiert werden könnten, Slow Motion Wall of Death, Liebeslied an Waltraud, nackte Oberkörper und die „Wurscht“. Geil wars und schön ebenfalls, aber die Show hat mich nun nicht so vom Hocker gehauen wie die Show im Jahre 2011 als Bülent zum ersten Mal da war. Durstig und leicht schläfrig trotte ich nun zu einem der vielen Stände, die hier richtig viel Umsatz machen. Das Bier verdunstet scheinbar bevor es in meinem Mund angekommen war. Kurz noch den Kopf unter das kalte Nass und schon ging es weiter.

Bei HAMMERFALL gibt es optisch keinen freien Platz mehr vor der Bühne, und die Jungs von der Security machen auch in diesem Jahr wieder einen super Job. In kurzer Zeit stehen die Massen der Besucher, welche noch vor Stunden vor den Eingängen zum Festival Gelände standen auf dem Infield.

Bereits beim letzten Auftritt 2012 hinterließen die Schweden einen überraschend guten Eindruck. Dies sollte 2014 sogar noch ein bisschen besser werden. Die Band gab das legendäre Debüt „Glory To The Brave“ komplett zum Besten. Das war zwar im Vorfeld angekündigt worden, doch entweder hatte ich das schon wieder vergessen oder gar nicht erst mitbekommen. Und so erklingt auf dem Weg zur Bühne bereits das Warlord-Cover „Child Of The Damned“ – der Kenner weiß, dass das aber nicht der Albumopener ist. HAMMERFALL spielen das Album also in anderer Reihenfolge. Der Sound ist im Mittelfeld ganz ordentlich, aber im Verhältnis zum letzten Auftritt der Schweden sind diese doch etwas leise – vor allem im Vergleich mit anderen Auftritten an diesem Wochenende, die mitunter verdammt laut werden sollen. Mit „The Metal Age“ und „Steel Meets Steel“ geht es weiter und das Publikum ist ziemlich angetan von der Performance. Zu „Stone Cold“ begrüßt die Band mit Stefan Elmgren ihren ehemaligen Gitarristen auf der Bühne, weitere Gäste folgen mit Ex-Drummer Patrik Räfling bei „Unchained“ und Gründungsmitglied und Ex-In Flames-Gitarrist Jesper Strömblad bei „The Dragon Lies Bleeding“. Schöne Geste von den Jungs. Mit dem epischen Titeltrack und der selbstbetitelten Bandhymne geht es in den Schlussspurt, natürlich wird die Band aber für einige Zugaben auf die Bühne zurückgeholt. Nach „Any Means Necessary“ und dem Stampfer „Blood Bound“ gibt es die Livepremiere des neuen Songs „Bushido“, bevor „Hearts On Fire“ den Schlusspunkt unter einen gelungenen Auftritt setzt. Nicht nur angesichts des guten neuen Albums „(r)Evolution“ ist mit HAMMERFALL also immer noch zu rechnen.

Nach und nach finden sich immer mehr Menschen mit verrückte Perücken und knallbunten Leoleggings im Infield ein. Angeheiterte und verrückte Mädels lösen schon vor der Show  ihre BH-Häkchen. Klar jetzt kam Steel Panther. Frisch geschminkt und gepudert strahlten die schönen Glam Metaller von STEEL PANTHER von der Bühne und  lösten bei den Fans echte Euphorie aus. Dass der Glam Metal des Hollywood-Quartetts mit seinen schlüpfrigen Texten beim partyhungrigen Wackenvolk gut funktionieren würde, war vorher klar. Der kundige Zuschauer weiß aber auch, dass Michael Starr und die anderen drei Kätzchen-Liebhaber neben Haarspray, Schminkspiegel (der von Basser Lexxi Foxxx heute in pink und mit WOA-Emblem) und versauten Sprüchen, von denen es auch diesmal wieder reichlich zu hören gibt, und Texten, die Alice Schwarzer in die Ohnmacht treiben würden auch musikalisch einiges zu bieten haben. Damit man das nicht überhört, legen STEEL PANTHER gleich mal doppelt so laut los, wie ihre schwedischen Vorgänger, und ziehen die Leine mit „Pussywhipped“ und dem aktuellen Smasher „Party Like Tomorrow Is The End Of The World“ gleich stramm an. Aber nicht, ohne zwischendurch noch schnell festzustellen, dass neben den Scorpions und David Hasselhoff auch die geilsten Girls aus Germany kommen. Michael Starr muss nur einmal „Boobies!“ ins Mikro brüllen und gefühlte 100 Frauen, auf den Schultern ihrer grinsenden Freunde sitzend, machen sich obenrum frei und versuchen mit der Kamera zu flirten, was unterschiedlich gut gelingt. Und man mag kaum glauben, wie viele von diesen der oft wiederholten ‚Zeig-mir-deine-Titten‘-Aufforderung nur zu gerne nachkommen, um auf der Leinwand aufzutauchen (manches Mal wäre man froh gewesen, sie hätten es nicht getan).

Spielerisch ist die Stirnbandkombo erwartungsgemäß top und bringt ihre vielzähligen Ohrwürmer musikalisch perfekt rüber. Der Gesang von Schleckzunge Michael, der später mit seinem roten Filzhut doch ganz schön dämlich aussieht, hat ein bisschen etwas von Bon-Jovi-in-den-80ern-Qualität – dementsprechend klingen ja auch manche Songs nach der New-Jersey-Größe – und was Satchel auf seiner rot-schwarzen Tigergitarre abzieht, ist auch aller Ehren wert. Nicht umsonst hat die rote Mähne u.a. ja mal bei Rob Halfords Fight gespielt. Ein bisschen viel wird allerdings zwischen den zwischen den Songs gesprochen, und ist auf Dauer fast zu viel des Guten. Die Stimmung wird durch Songs wie „Asian Hooker“, „Community Property“ (mit textsicheren Fanchören) und „Eyes Of A Panther“ hoch gehalten. Wiederholende Bekenntnisse wie ‚I like Pussy-Lecken‘ mögen dazu beitragen. Ich bin froh das wir nicht in einem anderen Land sind, weil dort hätten Steel Panther nicht auftreten dürfe. Egal, welche Hits ausgepackt werden, wer schon mal bei einer STEEL PANTHER Show war, weiß, dass es am Ende einen besonderen Programmpunkt gibt, welcher natürlich auch – und gerade – auf dem Wacken nicht fehlen darf.
Michael Starr lässt die Bühne bei „Party all Day (fuck all Night)“ von zeigefreudigen Damen stürmen. Das ist ja bei dieser Truppe nichts Neues mehr, aber so wild wie heute habe ich diese Einlage noch nie gesehen. Nicht nur, dass diverse Freiwillige mal wieder blank ziehen (was mittlerweile fast schon langweilig wird). Nein, sie knutschen sich gegenseitig ab und machen auch vor den Musikern nicht halt. Starr und Kollegen scheinen selbst ein wenig überrascht aufgrund der heftigen Reaktionen der mehr oder weniger holden Weiblichkeit. Fazit: richtig geile, mitreißende Show, die unfassbar viel Spaß gemacht hat. STEEL PANTHER sind einfach geborene Entertainer. Schrill, bunt, laut und nebenbei auch irgendwie sexy.

 

Nach einer kurzen Pause mit den Ehrlich Brothers die das Publikum bezaubern sollten, geht es dann mit Saxon weiter. Leider kamen die beiden Zauberer nicht wirklich so toll rüber wie es eigentlich gedacht war. Da weint sogar kurz der Himmel und die ganz Herzlosen fangen an zu pfeifen und machen den Mittelfinger lang. Das muss zwar nicht sein, aber letztlich bleibt nur ein allgemeines Fazit: Nett gedacht aber leider kam es nicht so gut bei den Fans an. Zauberei versprüht hier das Festival selber und braucht keine Unterstützung. 

Ich freue mich sehr auf die Band die nun kommt, auch wenn ich diese schon mehrfach auf der Bühne sehen konnte. Irgendwie fühle ich mich bei dieser Band immer als wäre ich nicht zwischen den Fans sondern direkt auf der Bühne. Dieses Gefühl habe ich nur bei sehr wenigen Bands, aber es ist ein total tolles Gefühl.  Der ein oder andere Wacken Fan dachte wahrscheinlich „Och nö, echt jetzt? Schon wieder SAXON?“ als die Briten vom Wacken Team angekündigt wurden und im Line-up auftauchten. Aber was soll’s,  einen schlechten Gig der Briten hat es wohl noch nie gegeben und so geht man auch diesmal wieder hin. Außerdem soll sich zeigen, dass Biff & Co. bei aller Beständigkeit doch noch zu überraschen wissen. Wieder deutlich leiser als vorher auf der anderen Bühne eröffnet der Klassiker „Motorcycle Man“ die Show und Biff wird dazu standesgemäß mit dem Motorrad auf die Bühne gefahren.  Auch wenn er nicht selber auf die Bühne fährt, sondern nur als Sozius gefahren wird, der Eindruck ist gelungen. Während sich die Band vor dem großflächigen Banner und im zumeist rotem Bühnenlicht aus dem Stand in gewohnter Form präsentiert, sind beim Titelsong des aktuellen Album „Sacrifice“ dann auch schon vielzählige Arme oben. Danach folgen mit „Heavy Metal Thunder“ (inklusive geballter Pyro-Unterstützung), „Solid Ball Of Rock“, „Wheels Of Steel“, zu dem sich Basser Nibbs Carter auf Roadie-Schultern durch den Fotograben tragen lässt, und „747 (Strangers In The Night)“ die nächsten Standards und man wähnt sich mittendrin in einem typischen SAXON-Gig. Dann macht Biff allerdings eine längere Ansage, in der er dem W:O:A zum 25. Jubiläum gratuliert und auf das 35-jährige Bandbestehen hinweist, dass es jetzt speziell zu feiern gilt. Für meinen Geschmack eine tolle Geste, aber etwas langatmig. Egal, der nächste Überraschungseffekt folgt sogleich. Zur Ansage von „Crusader“ fällt dann das Banner und vor einer farbenprächtigen Kirchenkulisse kommt zusätzlich ein Klassik-Ensemble, bestehend aus vier Streicherinnen, einem Keyboarder und einem Pauker, zu Vorschein. Diese bleiben dann auch bis zum Schluss und man darf dieses Bild noch bei einigen Songs genießen. Mit dieser Orchester Unterstützung, und bei etwas ungewohnter Art präsentiert Saxon „Crusader“. Da ich Metal gemischt mit Classic gar nicht schlecht finde klingt das dargebotene gar nicht übel. Ein leichtes Nightwish Deja vu bekomme ich bei „Battalions Of Steel“ welches mit einer großen Feuershow begleitet wird. Jedoch wird dies noch getopt, bei „The Eagle Has Landed“, bei dem der Adler in der kleinen Ausführung tatsächlich kurz herunterschwebt, ist die feierliche Atmosphäre auch richtig gut. Bei „Power & The Glory“ ist der Reiz allerdings heute nicht so in der Luft. Bei den beiden Schlusskalibern „Princess Of The Night“ und „Denim & Leather“ ist dann meine Stimmung etwas dahin. Das Licht welches vond er Bühne kommt wird man fast blind und sieht nur noch Punkte. Der große Aufwand der hier von der Bühnen Crew betrieben wurde, war dem Anlass würdig und wer die Band schon unzählige Male gesehen hat, weiß diese Abwechslung sowieso zu schätzen. Unterm Strich haben SAXON also auch heute wieder richtig Spaß gemacht.

Die letzte Band am ersten Abend kommt die Band, die im Vorfeld für gemischte Gefühle sorgte. Die Wacken-Organisatoren hatten lange Zeit von einem geheimen Headliner gesprochen und bei den Fans schaffte dies  Raum für Spekulationen und natürlich auch hohe Erwartungen geschaffen. Als dann vor wenigen Wochen rauskam, dass es sich bei der geheimen Band um ACCEPT handelt, waren einige enttäuscht. Es waren ja schon Gerüchte in der Luft. Metallica, ACDC und auch die Bösen Onkelz wurden genannt. Doch der Groll scheint verflogen denn  das Infield war prall gefüllt, als der Vorhang fällt.  Dass ACCEPT ein würdiger und verdienter Headliner sind, dürfte kaum jemand zu diesem Zeitpunkt bezweifeln. Kaum eine Metal-Größe konnte nach ihrer musikalischen Rückkehr so überzeugt, wie die Vorreiter des Teutonen-Metal. Als das Quintett mit „Stampede“, dem Opener des zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlichten neuen Albums „Blind Rage“, in bester Soundqualität loslegt, steigt die Stimmung extrem an. Auch bei der Band ist die gute Laune unübersehbar. Ein kleines Manko bei dieser Band ist, dass Frank Herman auf der linken Bühnenseite etwas zu sehr im Hintergrund bleibt. Warum ist mir total Schleierhaft, selbst die Kameras fangen ihn nur selten ein. An der perfekten spielerischen Darbietung der gesamten Band ändert das indes nichts, auch die bandtypischen Chöre sitzen mal wieder perfekt. Zur musikalischen Klasse und einer fetten Lightshow kommt heute auch noch eine geniale Setlist. Neben den unverzichtbaren Klassikern und den bekanntesten Nummern der Neuzeit wie „Stalingrad“, „Pandemic“ oder „Teutonic Terror“, die keinen Deut gegenüber dem Altbewährtem abfallen, darf sich der Fan über Selteneres wie „Monsterman“, „London Leatherboys“ und „Flash Rockin‘ Man“ freuen. Natürlich mussten die eingefleischten Fans sich auch „Burning“ anhören und auch neben mir fragen sich einige welche Version nun besser ist. Meine Meinung dazu egal ob Udo oder Mark, die Band ist einfach genial. Vielleicht war dies schon die beste Show des Festivals, aber wir haben ja noch einige Bands vor uns.

Für heute jedoch war auf den großen Bühnen erst mal Schluss und wir machten uns auf in den VIP Bereich. Hier musste man nun wirklich einen freien Sitzplatz suchen, und dies glich schon fast wie ein 6er im Lotto. Wir schafften es allerdings doch und ließen den Abend heute in einer lustigen Runde bei Cocktails und Jägermeister ausklingen bevor uns der Shuttel zurück zum Zelt fuhr.

Wacken Open Air 2014 – Freitag