Rockharz Histroy


Geschichte

Anfänge in den 90ern

Lage der bisherigen Festivalorte in Deutschland: Black pog.svg ehemals Red pog.svg aktuell

Gründer war 1993 ursprünglich der Verein Rock und Kultur am Harz e.V. Das Rockharz lief zunächst unter dem Namen „Rock gegen Rechts“ und zog fast 1400 Besucher in die Stadthalle Osterode. Im Jahr darauf wurde das Festival auf das Freizeitgelände in Osterode-Lasfelde verlegt und somit zu einer echten Open-Air-Veranstaltung mit immerhin 1000 Besuchern. Gleichzeitig erfolgte die Umbenennung in „Rockharz Openair“. Regionale Bands traten auf einem LKW-Anhänger auf und legten so den Grundstein für das Rockharz Open Air.

Spätestens 1996 wurde für das Festival eine richtige Open-Air-Bühne errichtet. Es spielten Bands wie Guano Apes, The Atmosfear, Hungerstrike, Wasteland, Catty Caress und Tallian Gray und die ersten Zelte wurden aufgeschlagen. Im nächsten Jahr spielten 17 Bands, darunter Speak’n’Fish, MCDoors, Silent Hectic, Wild Thing und RAW, vor rund 2500 Besuchern – ein neuer Zuschauerrekord. Erstmals wurde auch Eintritt verlangt, um die Kosten zu decken. Headliner 1999 war die deutsche Alternative-Rock-Band Donots. Leider erfüllten die Besucherzahlen nicht die Erwartungen.

Im Jahr 2000 kooperierte das Rockharz deshalb mit dem Europäischen Jugendcamp. Am Freitag gab es eine Techno-Disco unter freiem Himmel und es traten verschiedene Breakdance-Gruppen auf. Der Samstag des Camps gehörte hingegen ganz dem Rockharz mit Bands wie Eaten by Sheiks, Pussy Box und Perfect. Das Konzept, an den beiden Tagen jeweils unterschiedliches Publikum anzuziehen, wurde auch im Folgejahr angewandt. Somit wartete das Rockharz auch 2001 mit einer Mischung aus verschiedenen Stilen auf. Diesmal am Freitag mit Metal-Bands wie Flowing TearsDie Apokalyptischen Reiter oder Skyclad und am Samstag mit Metal- und Rock-Coverbands, die Größen wie KissIron MaidenU2 und die Beatles kopierten.