Geschichte
Die Veranstaltung fand bis 2005 in Abtsgmünd in der Nähe von Aalen statt und zog 2006 in das 40 km entfernte Dinkelsbühl um. Jedes Jahr treten über drei Tage ca. 120 Bands auf drei (früher 4) Bühnen auf, die Hauptbühne ist seit 2017 drehbar und ersetzt die ehemalige „Main Stage“und die „Pain Stage“ indem sie sich dreht (Eine Band spielt, während die nächste aufbaut). Dadurch kommt es zu weniger Überschneidungen und zu keinen längeren Wartezeiten. Die dritte Bühne (Partyzelt, seit 2014 als Andenken an den 2013 verstorbenen Mitbegründer Michael „Mr. T.“ Trengert T-Stage) steht etwas entfernt davon und ist durch das Zelt lärmtechnisch isoliert. Hier findet in der ersten Nacht traditionell ein Newcomer-Contest, der New Blood Award, statt, wobei der Gewinner des Wettbewerbs als Belohnung am Donnerstag auf der Pain Stage als Opener spielen darf. Außerdem wird im Zelt in der letzten Nacht die Metal Hammer Night veranstaltet. 2010 bot das Festival erstmals eine vierte Bühne, die sog. Camel Stage, die neben dem Partyzelt aufgebaut wurde. Diese Bühne wird von der Zigaretten-Marke Camel promotet. Seit 2010 wird Mittwochs eine Nuclear Blast Label Night veranstaltet mit Bands wie z. B. Equilibrium, Rage (Band) oder Unleashed.
Die jährliche Besucherzahl stieg in den letzten Jahren sprunghaft an, im Jahr 2011 konnte das Festival um 39.000 Besucher verzeichnen. Um den Besucheransturm bewältigen zu können, wurden schrittweise die Anfahrtsmöglichkeiten sowie die Park- und Campingflächen vergrößert. Die Bühnenanlage wurde ebenfalls umgestellt, um den Zuschauern kürzere Wege zwischen den Bühnen zu ermöglichen. Seit 2007 bietet das Festival einen Biergarten. Die Merchandise-Einkaufsmeile wurde ebenfalls ausgebaut und liegt auf dem Bühnengelände direkt zwischen der Einlasskontrolle bzw. Partyzelt und den beiden Hauptbühnen.
Außerdem wird ein kostenloser Shuttlebus-Service nach Dinkelsbühl und zurück angeboten, der regelmäßig im Zehn-Minuten-Takt verkehrt.
Das Camping ist ab Mittwoch im Ticketpreis enthalten, die Campingplätze öffnen jedoch traditionell bereits am Dienstag. Hierfür muss eine Extragebühr vor Ort entrichtet werden (10 € pro Tag).
Das Campinggelände ist mit Duschen, gespülten Toiletten, Trinkwasserstellen, Dixi-Toiletten, kleinen Supermärkten, Essensständen und Info-Boards versehen und wird durchgehend von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Sicherheitsdienst patrouilliert.