Metal Blade History

 

 

Der musikvernarrte Brian Slagel, der seine Zeit in den Vorstädten von Los Angeles tot schlägt, wird zunehmend krank über den Zustand, dass die lokale Metalszene von den Major Labels gekonnt ignoriert wird. Tagsüber arbeitet er im legendären Metal-Plattenladen Oz Records und nachts ist er damit beschäftigt, eines der ersten Metal Fanzines, „The New Heavy Metal Revue“ zusammenzustellen. Slagel fragt einige befreundete Vertriebe, ob sie Interesse daran hätten, eine Compilation mit ungesignten Bands zu vertreiben, die er zusammenstellen würde. Dies sagten „JA“, womit Metal Blade Records geboren war. Natürlich gestaltet sich dieses Vorhaben nicht ganz so einfach. In langen 17 Stunden Tagen zwischen Oz Records und Metal Blade bringt Slagel die Bands zusammen, die die erste Veröffentlichung des Labels zieren sollen: „The New Heavy Metal Revue presents Metal Massacre“. Metallica, Ratt und Black `N` Blue gehören zu den ansässigen Bands, die mitmachen wollen. Um genau zu sein, beginnt die Existenz von Metallica mit dem ersten Metal Massacre-Sampler

Metalupdate Interview mit Brian Slagel BEHIND THE SCREAMS – PART 2

2009 – 27 Jahre Krach vom Feinsten!…

Seit über 27 Jahren nun setzt Metal Blade Records immer wieder Trends in Sachen Heavy Metal ohne die eigenen ersten Gehversuche im Underground vergessen zu haben. Brian Slagel und Metal Blade Records spielten bis dato ohne Frage eine der Hauptrollen in der amerikanischen Metalszene und markieren immer noch eine der wichtigsten Quellen, wenn es um den heutigen Metal geht. Seit den Anfängen 1982 sind dem Nährboden von Metal Blade Records einige der einflussreichsten und größten Metal Acts entsprungen – darunter Metallica, Slayer, Six Feet Under, GWAR, Cannibal Corpse und King Diamond. Ebenso werden aber auch talentierte, neue Acts ans Tageslicht befördert, wie z.B. As I Lay Dying, The Red Chord, Unearth, The Black Dahlia Murder, Goatwhore, Into The Moat und Phoenix Mourning. Nicht wenige werden bestätigen, dass Metal Blade eines der führenden Independet Labels am Markt ist. Immer weiter wachsend und expandierend gibt es nun auch das Metal Blade Records Japan-Department und das bereits bestehende Metal Blade Records Germany-Department, das ebenfalls die besten Bands aus Europa in sein Roster aufnimmt – klar, dass Metal Blade Records nicht von der Bildfläche verschwinden wird